Bremerhavener Verpackungs-Spezialist investiert in neue Verpackungslinie

Ausblick auf die neue Produktlinie von Ecocool: Kühlverpackung mit Isolierung aus ökologischem Material, basierend auf Zellstoff aus dem Papier-Recycling (Bildquelle: Ecocool GmbH)

Die Ecocool GmbH erweitert ihr Angebot an Transport-Kühlverpackungen und bringt ab Sommer eine komplett neue Produktlinie mit nachhaltigen Verpackungslösungen heraus. Hierfür hat der Verpackungsspezialist aus Bremerhaven eine Kooperation mit der Freshpacking GmbH geschlossen. Die Partner bauen derzeit eine eigene Produktionslinie für Kühlverpackungen mit ökologischem Isoliermaterial auf. Basierend auf Zellstoff aus dem Papier-Recycling wird Ecocool ab dem zweiten Halbjahr 2020 Kühlverpackungen für Food und Pharma mit einem Anteil von nahezu 100% aus nachwachsenden und vollständig recyclebaren Rohstoffen anbieten können.

„Unsere Verpackungslösungen zeichnen sich durch einen hervorragenden thermischen Schutz bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit aus“, sagt Ecocool-Geschäftsführer Dr. Florian Siedenburg. „Neben dieser ökonomischen Effizienz setzen wir uns seit langem für ökologisch unbedenkliche Verpackungslösungen ein. Lange Zeit stand die Recylingfähigkeit im Fokus. Im Rahmen einer weitergehenden ökologischen Ausrichtung unserer Lösungen haben wir mit Freshpacking einen idealen Partner gefunden, der mit seinen innovativen Produktideen unser Portfolio sinnvoll erweitern kann. Mit den neuen Produkten werden wir den Wunsch vieler Kunden hinsichtlich eines weitgehenden Verzichts auf Kunststoffkomponenten erfüllen können.“ Ebenfalls erfreut über die Partnerschaft zeigt sich Jens Bretthauer, Geschäftsführer der Freshpacking GmbH: „Wir sind froh, mit Ecocool einen vertriebsstarken Partner mit sehr viel Erfahrung und einer großen Kundenbasis gefunden zu haben. Wir hoffen, so die Basis für eine schnelle Marktdurchdringung mit unseren innovativen Ideen gelegt zu haben“.

Die neue Ecocool-Lösung: Transportschutz für temperatursensible Lebensmittel, die im Online-Versand bezogen werden (Bildquelle: Ecocool GmbH)

Temperatursensible Produkte wie Pharma und Lebensmittel benötigen beim Versand über Standard-Paketdienste einen Schutz vor externen Witterungseinflüssen. Hierfür bietet die Ecocool GmbH isolierende Kühlverpackungen in Kombination mit Kühlelementen aus eigener Produktion an. Damit kann die Soll-Temperatur in der Versandbox über einen definierten Zeitraum stabil gehalten werden. Ecocool hat jetzt schon nachhaltige Lösungen im Portfolio – zum Beispiel die Isolierverpackungen „Smartliner“ und „Smartcooler“: Hier setzt Ecocool ein aus zu 80 Prozent recyceltem PET bestehendes Vliesmaterial ein. „Die neue Produktlinie mit Material aus nachwachsenden Rohstoffen wird die Öko-Bilanz unserer Verpackungen nochmals deutlich erhöhen – und damit auch den CO2-Fußabdruck unserer Kunden reduzieren“, resümiert Dr. Florian Siedenburg. „Gleichzeitig zeichnen sich die neuen Produkte wie gewohnt durch sehr gute Isoliereigenschaften und hohe preisliche Wettbewerbsfähigkeit aus.“

Ecocool GmbH
Ecocool wurde 1999 von Dipl.-Volkswirt Heinrich Siedenburg und Dipl.-Ing. Ulf C. Abbes gegründet. Mit innovativen Verpackungs- und Isolierkonzepten wurde bereits im selben Jahr der Bremerhavener Gründerpreis gewonnen. Seit 2015 wird die Firma von Dr. Florian Siedenburg geleitet. Kühlverpackungen und Verpackungskomponenten von Ecocool werden von einer stetig wachsenden Zahl von Kunden aus den Bereichen Pharmazie, Internetversand von hochwertigen Lebensmitteln sowie Spedition und Logistik mit Erfolg eingesetzt. Im Herbst 2015 wurde daher die neue Produktionsstätte in Bremerhaven eingeweiht. Auf 2.000 Quadratmetern überdachter Fläche fertigt das Unternehmen seine Produkte überwiegend in Handarbeit, unterstützt von einem modernen Maschinenpark.

Weitere Informationen:
Ecocool GmbH
Schiffshören 9
27572 Bremerhaven
Telefon +49 471 3094050
info@ecocool.de
www.ecocool.com

Als Initiator des Logistikerblogs engagiert sich Bruno Lukas besonders im Thema nachhaltige City-Logistik. Für den gelernten Städteplaner mit einschlägiger Berufserfahrung in der Logistikbranche ist die Einführung umweltschonender Lieferketten ein Herzensanliegen. Er setzt sich für emissionsarme, leise Nutzfahrzeugtechnik ein. Aus seiner Sicht kann nachhaltige Logistik aber nur funktionieren, wenn „grüne“ Technik bezahlbar und in wirtschaftliche Prozesse mit fairen sozialen Standards eingebunden ist.